Klimawandel

Nichts bleibt, wie es ist, auch das Wetter nicht. Zu beachten, wie es sich verändert, sind wir gut beraten. Aus Millionen Wetterdaten berechnen wir das Klima und entdecken, dass Veränderungen uns gefährlich werden können. Wer hätte das gedacht! Wenn wir zudem die Überzeugung gewinnen, das mit zu verursachen, ist auch die Veränderung unseres Verhaltens geboten.

Folge ich den Politikern und zahlreichen Wissenschaftlern, die ihnen gut bezahlte Gutachten liefern, soll es vor allem der menschengemachte Anteil an Kohlendioxid in der Atmosphäre sein, der das Wetter immer bedrohlicher werden lässt. Dass es die entscheidende Ursache sein soll, ist allerdings eine bisher unbewiesene Behauptung. Sind es geostrategische Interessen von Politik oder Ökonomie, sich vor allem darauf zu konzentrieren und andere Vorgänge und Zusammenhänge zu ‚übersehen‘, die unter Umständen viel schneller viel problematischer werden könnten?

So beachte ich auch die eifrige kleine Schar meist ehemaliger Wetterkundler und Klimatologen, die eine andere Meinung haben und zuvor vielleicht geschwiegen, um gute Jobs nicht zu riskieren. Noch in Amt und Würden ist Marc Oliver Bettzüge, Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln, der die von ‚Klimaschützern‘ gern zitierte Pariser Klimavereinbarung aus dem Jahr 2015 wie folgt kommentierte:

„Das für die Glaubwürdigkeit und Reziprozität so wichtige ‚common commitment‘ der Weltgemeinschaft ist in Paris nicht erreicht und die besondere Rolle der ressourcenbesitzenden Staaten nicht adressiert worden. Die Verteilungskonflikte wurden letztlich ausge-blendet, während gleichzeitig das langfristige Ziel von 2 oC auf 1,5 oC verschärft worden ist. Dieses Missverhältnis von Wort und Tat legt die Befürchtung nahe, dass in Paris das Fundament einer glaubwürdigen und konsequenten globalen Klimapolitik wegverhandelt worden ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Pariser Vertrag im Nachhinein als ein illusionistisches Spektakel bewertet werden wird, mit dem die Weltpolitik den Men-schen vorgaukelte, das zugrunde liegende Problem wirksam zu adressieren, ohne sich aber ernsthaft von den jeweiligen nationalen Interessen zu verabschieden.“

Auf Tour in Hörsälen und öffentlichen Räumen erläutert derzeit Werner Kirstein, vormals Klimatologe am Institut für Geographie der Universität Leipzig, seine Zweifel an einem vom Menschen verursachten Klimawandel: