die Kurzfristigen

Die Kurzfristigen reden schnell und viel. Auf mich ein. Ohren weit offen, lausche ich ihnen erwartungsvoll, tatendurstig, objektiviert (zum Objekt gemacht). Wie leicht ich mich zurechtrücken lasse! Wie leicht sich so die Welt regieren lässt! Wie lange das gutgehen mag? Solange es mir noch gut geht, hoffentlich, halbwegs, lebenslänglich möglichst, denke ich. Denke ich noch? An ein dickes Ende nach all dem Gerede? Wie lange noch lasse ich mich frei und willig dahin treiben, an alle möglichen Grenzen und über sie hinaus? Häufig kommt es mir vor, als wäre nicht Vernunft, sondern nur noch Bürokratie in der Lage, die Kurzfristigen aufzuhalten. Das wäre pervers? Ist es.