Hervorgehoben

Natur, weder die irdische noch die kosmische, ist eine Gut-Böse-Welt, als die wir sie so gern ansehen. Niemals wird sie diese Perspektive haben. Natur hat uns hervorgebracht und stellt uns einen ZeitRaum zur Verfügung, sich darin aufzuhalten. Wie lange, hängt ganz gewiss auch davon ab, wie gut wir ihn verstehen und wie geschickt wir uns darin bewegen.

Unseretwegen müssen wir uns um die Erde keine Sorgen machen. Was immer wir tun, sie wird uns auf das ihr zuträgliche Ausmaß begrenzen.

Die Welt kann nie so sein, wie wir sie haben möchten. Das ist nicht erst bei annähernd 8 Milliarden Menschen logisch. Es sei denn, alle anderen ließen sich für unser eigenes Weltbild begeistern. Das wäre dann das gemeinsame Weltbildungsziel!
Hätten wir diese Hybris nicht, könnten die Menschen dennoch versuchen, sich das Leben einzurichten, wie es ihnen gefällt. In der Welt des Geldes folgt daraus die konkrete Frage, zu welchem Preis und auf wessen Kosten. Ahnen wir nicht längst, dass es unbezahlbar ist und die Welt kein Zahlenspiel?

“Was ist wichtiger, der Weg oder das Ziel”, fragte der große Panda.
“Die Weggefährten”, sagte der kleine Drache.
Chinesische Weisheit

“Kundgebungen veranstalten und marschieren … das ist genau das Spiel, das ihr mitspielt … nämlich denen ihr Spiel … Es gibt nur eins, was man tun kann … nur eins, was irgendwie gut sein kann … Und das ist, daß jeder sich das anguckt, sich den Krieg anguckt und ihm seinen Arsch hinhält und sagt … Fuck it … Seht ihn euch einfach an und wendet euch ab und sagt … Fuck it …”
Ken Kesey am 16. Oktober 1965 auf dem Campus
der Berkeley Universität Kalifornien zu den Versammelten
einer Kundgebung gegen den Vietnamkrieg