KLARHEIT

„Das was im Innern klar ist, wird es auch unweigerlich in Worten“, schrieb 1913 Franz Kafka an Felice Bauer und weiter: „Deshalb muß man niemals um die Sprache Sorge haben, aber im Anblick der Worte oft Sorge um sich selbst.“ Im Umkehrschluss weist unklare Sprache, die nicht vorsätzlich ist, auf ein verschwommenes Denken hin. Wer nicht ausdrücken kann, was er weiß und meint, ist unwissend und hat keine klare Meinung.